Spezielle diagnostische Verfahren

o       Lungenspiegelung (Bronchoskopie):  
Täglich Mo-Fr (Mi und Fr in Allgemeinanästhesie)
Flexible und Starre Bronchoskopie
EBUS (Endobronchialer Ultraschall)
Argonbeamer
Kryotherapie
Anmeldung über die Pulmo Ambulanz täglich zwischen 9 und 14 Uhr möglich, Telefon +43 (316) 385-122 53
 
o       Lungenfunktionsdiagnostik:
Für die Lungenfunktionsdiagnostik stehen folgende Tests zur Verfügung:
-      Spirometrie
-      Bodyplethysmographie
-      Bronchospasmolyse
-      CO2-Diffusionstestung
-      P01max Atemmuskelkraftmessung
-    MVV-Atemgrenzwert
-    Compliancemessung
-    Ergometrie
-      Ergospirometrie
-    Stressechokardiographie
-    6 Minuten-Gehtest
-      Blutgasanalyse
-    LTOT-Austestung
-    Belastungsblutgasanalyse
-      Histaminprovokation
-      Prick Test
 
Mit diesen Untersuchungen können Funktionen von Lungen, Brustkorb, Atemantrieb, Atemmuskulatur und Lungenkreislauf untersucht werden. Auch die Reaktionen auf Reizstoffe und Medikamente werden geprüft.
 
Die Lungenfunktionsdiagnostik dient auch als Vorsorgeuntersuchung und zur Risikoabschätzung vor Operationen. Sie wird außerdem für gutachterliche Fragen eingesetzt.
 
o       Pleuradiagnostik (Untersuchung des Rippenfells):
Ultraschalluntersuchung, Punktionen und weitere Diagnostik in Kooperation mit dem mikrobiologischen Labor (LKH), dem Hygieneinstitut (MUG), dem Blocklabor, dem Pathologischen Institut (MUG) und dem Zytologischen Institut (LKH).
 
o       Rechtsherzkatheter:
Die Rechtsherzkatheteruntersuchung ist die Gold-Standard-Methode zur Feststellung eines Lungenhochdrucks (pulmonale Hypertonie; PH). Die Untersuchung wird beim wachen Patienten in örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) durchgeführt. Abhängig vom Druck in den Lungengefäßen wird entweder eine pharmakologische Austestung oder eine Belastungsuntersuchung durchgeführt.
 
o       Rechtsherzechokardiographie:
Bei PatientInnen mit Verdacht auf Cor Pulmonale oder Lungenhochdruck wird eine spezielle Rechtsherzechokardiographie durchgeführt.
 
o       Spiroergometrie:
Im Rahmen der Spiroergometrie wird die Belastbarkeit objektiv erfasst. Die Methode erlaubt die Unterscheidung, ob die Luftnot vom Herz, von der Lunge oder von anderen Organen ausgeht.
 
o       Stressechokardiographie:
Bei PatientInnen mit erhöhtem Risiko auf Lungenhochdruck wird die Spiroergometrie mit einer Belastungsechokardiographie ergänzt, um den Druckanstieg bei Belastung festzustellen.
 
o       6 Minuten-Gehtest:  
Der 6-Minuten-Gehtest ist eine  Belastungstest, welcher in unserer Ambulanz bei mehreren Erkrankungen (insbesondere bei PatientInnen mit Pulmonaler Hypertonie) als prognostisch relevante Untersuchung eingesetzt wird.
Letzte Aktualisierung: 10.11.2014