Aktuelle Informationen für unsere PatientInnen

Fragen zu COVID-19

Untenstehend finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen, die derzeit im Zusammenhang mit COVID-19 an uns gestellt werden.
Worauf müssen PatientInnen mit Blut- und Krebserkrankungen im Zusammenhang mit COVID-19 besonders achten?

International werden hinsichtlich vulnerabler Gruppen und in Bezug auf einen schweren Krankheitsverlauf durch eine SARS-CoV-2/COVID-19-Infektion zumeist ältere Menschen mit chronischen Erkrankungen, inklusive Leukämien/Krebs, als Risikogruppen genannt (AGES-Informationen). Daher ist die Einhaltung der allgemeingültigen Empfehlungen in besonderem Ausmaß wichtig:

  • Vermeiden Sie alle nicht notwendigen Sozialkontakte!
  • Waschen Sie Ihre Hände mehrmals täglich mit Wasser und Seife oder einem alkoholhaltigen Desinfektionsmittel!
  • Bedecken Sie Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch, wenn Sie husten oder niesen (nicht in die Hände!) bzw. husten oder niesen Sie in die Armbeuge!

 

Soll eine Leukämie-/Krebstherapie verschoben werden?

Bei PatientInnen mit Blut- oder Krebserkrankungen wird individuell abgewogen, ob eine Verschiebung, Verzögerung oder Änderung einer Behandlung erforderlich bzw. möglich ist. Generell gilt, dass zum jetzigen Zeitpunkt in den meisten Fällen die effektive Behandlung einer Blut- oder Krebserkrankung für das Überleben der PatientInnen wichtiger ist als übertriebene Vorsichtsmaßnahmen im Sinne unnötiger Unterbrechungen oder Verschiebungen. Auch sollte hier bedacht werden, dass PatientInnen, deren Erkrankung durch eine spezifische Behandlung kontrolliert ist, weniger Infektionen erleiden als PatientInnen, die nicht wirksam behandelt sind. Die Therapie der Blut- oder Krebserkrankung (inklusive jener in klinischen Studien) soll somit bei den meisten PatientInnen fortgeführt und nur bei Auftreten einer COVID-19-Erkrankung verschoben werden. Das Risiko einer COVID-19-Erkrankung wird im Rahmen der Ambulanzbesuche mit jedem Patienten/jeder Patientin besprochen und in die individuelle Therapieplanung einbezogen.

 

Soll ich meinen Termin an der Klinischen Abteilung für Hämatologie wahrnehmen?

Bestehende Termine an der Klinischen Abteilung für Hämatologie sollen wahrgenommen werden, außer Sie haben Symptome einer COVID-19-Erkrankung (z.B. Fieber, Husten, Kurzatmigkeit) oder sind in behördlich vorgeschriebener Quarantäne. Nicht dringliche Termine werden von der Abteilungsseite verschoben. Dabei werden die betroffenen PatientInnen über die Verschiebung telefonisch informiert. Bitte weisen Sie Ihren Ambulanztermin bei der Einfahrt in das Universitätsklinikum vor, damit Ihnen Zutritt gewährt wird. Vor Ort werden umfangreiche Maßnahmen zum Schutz unserer PatientInnen umgesetzt.

 

Ich hatte Kontakt zu einer COVID-19-positiven/in Verdacht stehenden Person – darf ich den Termin an der Klinischen Abteilung für Hämatologie wahrnehmen?

Bleiben Sie bitte zuhause und melden sich telefonisch unter der Nummer 0316/385-80747. Der Oberarzt/die Oberärztin des Tages bzw. der Journaldienstarzt/die Journaldienstärztin wird mit Ihnen die weiteren Maßnahmen besprechen. Bitte kommen Sie nicht ohne Freigabe durch den Oberarzt/die Oberärztin des Tages bzw. den Journaldienstarzt/die Journaldienstärztin in unsere Ambulanz, um andere PatientInnen nicht zu gefährden.

 

Ich bin PatientIn an der Klinischen Abteilung für Hämatologie und habe Symptome einer COVID-19-Erkrankung, was soll ich tun?

Sollten bei Ihnen Symptome wie Fieber, Husten oder Kurzatmigkeit auftreten: Bleiben Sie bitte zuhause und melden sich telefonisch unter der Nummer 0316/385-80747. Der Oberarzt/die Oberärztin des Tages bzw. der Journaldienstarzt/die Journaldienstärztin wird mit Ihnen die weiteren Maßnahmen besprechen.


Zusätzliche Informationen für den Umgang von KrebspatientInnen mit COVID-19 finden sie auch auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO​).

Letzte Aktualisierung: 25.03.2020