Herzinsuffizienz („CMP“)-Ambulanz

Die Spezialambulanz für Herzinsuffizienz (landläufig CMP-Ambulanz genannt) versteht sich als Filter für potenzielle HTX-/VAD- (ventricular assist device) PatientInnen sowie als Anlaufstelle für schwer kranke PatientInnen mit end-stage Herzinsuffizienz. Zudem werden in der CMP-Ambulanz alle PatientInnen betreut, die sich einer Endomyokardbiopsie unterzogen haben. Auch PatientInnen mit peripartaler CMP werden hier betreut, solange die Ventrikelfunktion eingeschränkt ist.
 
Die Betreuung von stabilen PatientInnen mit chronischer Herzinsuffizienz ist primär Aufgabe von niedergelassenen FachärztInnen, sofern nicht spezielle Gründe für eine Betreuung an der Univ.-Klinik vorliegen (zB sehr junge PatientInnen mit Herzinsuffizienz, bei denen eine HTX- oder VAD-Implantation absehbar ist).
 
Zuweisungsmodalitäten
Die Zuweisung erfolgt per Fax mit Vorbefunden, die eine Vorstellung schlüssig erscheinen lassen. Meist sind hierfür Befunde eines Facharztes/einer Fachärztin für Innere Medizin nötig.
Selbstzuweisung von PatientInnen mit vermuteter Herzinsuffizienz ist nicht möglich.
Zudem muss die Ätiologie klar sein, was meist eine invasive Abklärung oder zumindest eine CT-Angiographie zum Ausschluss einer KHK voraussetzt.
 
Angebotene Services:
Standardmäßig wird bei allen PatientInnen neben einem EKG eine Echokardiographie sowie ein Labor am Tag der Untersuchung durchgeführt. Im Bedarfsfall kann sofort eine Spiroergometrie angeschlossen werden.
Zudem wird in enger Absprache mit der Rhythmusambulanz sofort die Indikation zur cardialen Resynchronisation (CRT), zum implantierbaren Cardioverter Defibrillator (ICD), zu Kombinationsgeräten sowie zur life-vest gestellt, sodass die PatientInnen im Sinne eines one-stop-shop versorgt werden können (die Implantation erfolgt über die Rhythmusambulanz zeitlich versetzt).
 
Kontrollfrequenz:
Stabile PatientInnen werden üblicherweise 2x/Jahr zur Kontrolle gebeten, bei Bedarf kann diese Frequenz aber deutlich gesteigert werden.
 
Ausschleusung:
Bei PatientInnen, die bei klinischer Stabilität eine Verbesserung der Ventrikelfunktion zeigen und eine optimierte Herzinsuffizienz-Therapie haben kann eine Ausschleusung und Übergabe in den niedergelassenen Bereich zur weiteren Betreuung möglich sein.
 
Weitere Ambulanzen:
 
 
 

- Hochrisikoambulanz

- Hypertonieambulanz

- Interdisziplinäre HTX-VAD-Ambulanz

- Rhythmusambulanz

- Vitienambulanz

Öffnungszeiten und Kontakt

​Dienstags, 08:00-14:00 Uhr

Terminvereinbarung notwendig

Lageplan

Letzte Aktualisierung: 04.09.2019