Verhaltensempfehlungen während der COVID19 Epedemie

 
Die Österreichische Gesellschaft für Rheumatologie unterstreicht, dass bei Patient*Innen mit rheumatischen Erkrankungen keine zusätzlich von den Behörden empfohlenen Maßnahmen erforderlich sind.
Insbesondere ist es nicht angezeigt, eine laufende Therapie mit konventionellen oder biologischen Rheumamedikamenten (DMARDs)  ohne Zeichen einer Infektion zu unterbrechen.
Es wird auch daran erinnert, dass eine aktive entzündlich rheumatische Erkrankung mit einem höheren Risiko für einen ungünstigen Verlauf einer Infektion assoziiert ist, als wenn die Erkrankung mit Hilfe von DMARDs in Remission gehalten wird.
Bei eindeutigen Zeichen einer Infektion, soll die DMARD Therapie für die Dauer der Infektion pausiert werden.
Wichtig sind darüber hinaus allgemeinen Hygienemaßnahmen, wie eine regelmäßige Händedesinfektion oder das Meiden von großen Menschenansammlungen geraten.
Sollte der Verdacht für eine Infektion mit SARS-CoV-2 Virus bestehen, sollen die von den Behörden empfohlenen Maßnahmen befolgt werden (AGES, https://www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus/ ).
Viele Patient*Innen mit einer Covid-19 Infektion haben nur milde Symptome oder können sogar asymptomatisch sein, insbesondere Kinder. Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass vor allem ältere Menschen mit Begleiterkrankungen, insbesondere Lungenerkrankungen (wie COPD) einen ungünstigen Verlauf der Infektion haben können.
Letzte Aktualisierung: 16.03.2020